Ein schönes Experiment

Wie bereits beim letzten Mal beschrieben, begebe ich mich auf neue Pfade. Wie ein Entdecker am Amazonas – Chris auf Amazon. Es ist ein schönes Experiment, bei dem ich probiere, Motive auf dem größten Marktplatz der Welt zu vertreiben. Mein erstes Testobjekt: Meine Burgerbewegung gegen Rechts.

Heute habe ich einen neuen Meilenstein legen können – mein Motiv ist jetzt freigeschaltet. Und wäre ich nicht vollkommen unbegabt beim Thema Computer, Internet und IT-Logik, hätte ich dieses Ziel schon viel früher erreichen können.

Ich dachte mir, ich schreibe einmal über den Prozess, Shirts über Amazon zu verkaufen und warum ich kein großes Warenlager im Keller habe. Das Zauberwort ist hier nämlich „Print On Demand“. Das gibt es nicht nur bei Büchern, sondern auch im Bereich der Shirts und des Merchandising.

Um über Amazons eigenen Print-On-Demand-Service zu gehen, muss man sich dort bewerben und etwas dazu schreiben, was einen befähigt, Motive zu erstellen. Mein Beruf war dabei natürlich hilfreich und so wurde ich nach ein paar Tagen freigeschaltet. Der nächste Schritt ist dann, ein Motiv hochzuladen. Meine „Burgerbewegung“ habt ihr ja bereits gesehen. Auf meiner Backend-Seite von Amazon durfte ich mir die passenden Produkte aussuchen, auf denen ich mein Motiv sehen will. Nachdem ich den Artikeltext geschrieben, alle Farben ausgewählt und Kleidungsarten herausgesucht hatte, konnte ich den Entwurf speichern. Ich dachte, dass es nun etwas Zeit dauert, bis diese Entwürfe von Amazon überprüft und dann in den Marktplatz übernommen werden. Übrigens eine sehr angenehme Sache, wie ich finde. So gibt es nicht die Massen an Menschen, die schlechte oder rassistische Motive drucken lassen. Beim speichern des Produkts habe mich zwar über den großen, roten Warn-Banner gewundert, der immer eingeblendet wurde, aber… naja, viel habe ich mir dabei nicht gedacht. 😅 Gestern habe ich dann aber bemerkt, dass ich wohl einen Fehler gemacht habe. Ich habe nur eine limitierte Anzahl an Produkten zur Verfügung, die ich verkaufen darf. Diese Zahl erhöht sich erst, wenn ich bereits einige Produkte an den Mann (oder die Frau) bekommen habe. Ich hatte 21 verschiedene Shirts, Pullover und Hoodies ausgesucht, mit drei Motiven und auf drei Amazon-Plattformen in den USA, GB und hier in Deutschland. Das waren einfach zu viele Produkte. Als ich sie reduziert hatte, erschien dann ein gesonderter Button, mit dem man den Entwurf zur Überprüfung senden konnte. Oops! Die Freischaltung kam dann nach ein paar Stunden und tadaa! Ich bin käuflich. Auf Amazon. Juhuu.

Ich möchte mit diesem Motiv noch kein Geld verdienen und bei den Gewinnmargen, die ich eingestellt habe, würde das auch gar nicht klappen. Dafür konnte ich die Preise für die Shirts recht gering halten. Ich teste ja erstmal die Wasser, versuche so viele Shirts zu verkaufen, dass die Zahl meiner Produkte nach oben geht und ich mehr Motive auf Amazon einstellen kann. Sicherlich wäre es schön, irgendwann ein kleines Nebeneinkommen generieren zu können, aber das ist noch Zukunftsmusik. Jetzt hoffe ich zuerst, dass ein paar von euch vielleicht Freude an dem Motiv haben und vielleicht schon bald dieses auf der Brust durch die Stadt tragen. Daher jetzt auch nochmals ganz eigennützig meine Links:

Burgerbewegung gegen Rechts

Meine Burgerbewegung (unpolitisch)

(Visited 230 times, 1 visits today)

2 Comments

  1. Ellen Scherf 25. Februar 2020 at 18:05

    Hallo ist das Motiv bei den Hoodies auf den Rücken?

    Reply
    1. Chris 25. Februar 2020 at 18:47

      Ja, das Motiv beim Hoodie ist auf dem Rücken. 🙂

      Reply

Leave A Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.